Definition Festgeld

Im kurz- und mittelfristigen Anlagebereich kann der Kunde heutzutage zwischen vielen Finanzprodukten wählen. Zu den sehr sicheren Anlageformen zählen beispielsweise die Spareinlagen, Tagesgelder, Bundesschatzbriefe oder auch das Festgeld.

Beim Festgeld handelt es sich um eine festverzinsliche Anlage, deren Laufzeit der Kunde zusammen mit der Bank vereinbart. Zumeist können in diesem Bereich zwischen Laufzeiten von einem bis zu 60 Monaten gewählt werden.

Die Festgeldanlage ist zu einhundert Prozent sicher, da die Kundeneinlagen durch die Einlagensicherungsfonds gegen Konkurs oder Liquiditätsprobleme der Bank abgesichert sind.

Zumeist muss der Kunde im Rahmen des Festgeldes eine Mindestanlagesumme einzahlen. Diese ist allerdings mit ca. 2.500 Euro nicht hoch, sodass viele Kunden die Festgeldanlage nutzen können.

Der Nachteil des Festgeldes ist, dass das Geld vor Ablauf der Festlegungsdauer nicht verfügbar ist. Man sollte daher lieber eine kürzere Laufzeit wählen und das Festgeld dann gegebenenfalls wieder verlängern, wenn man sich nicht sicher ist, wann man das Kapital wieder benötigen wird.

Ein Vorteil des Festgeldes für den Kunden ist, dass die Kontoführung gebührenfrei ist und in den meisten Fällen sogar online vorgenommen werden kann. Zudem ist der vereinbarte Zinssatz natürlich während der gesamten Laufzeit verbindlich.

Auch die Rendite kann sich bei der Festgeldanlage durchaus sehen lassen, sie liegt momentan je nach Anbieter, Anlagesumme und Anlagedauer zwischen 3,5 und 5,5 Prozent pro Jahr.

y