Bausparen und Festgeld im Vergleich

Bausparen ist eine längerfristige Form des Vermögensaufbaus, die insbesondere mit Hinblick auf den geplanten Erwerb oder Bau von Wohneigentum zu empfehlen ist.

Zwischen dem Bausparer und der Bausparkasse wird ein Vertrag geschlossen, in dem sich der Bausparer verpflichtet während der siebenjährigen Vertragslaufzeit regelmäßige Sparleistungen zu erbringen. Zusätzlich dazu erlauben die meisten Anbieter jederzeit zusätzliche Sonderzahlungen sowie die regelmäßige Anlage der vermögenswirksamen Leistungen.

Neben der Guthabensverzinsung der Sparbeiträge kann der Bausparer gegebenenfalls auch von staatlicher Förderungen profitieren und auf eine eigene jährliche Sparleistung von maximal 512 Euro 8,8% p.A. Wohnungsbauprämie sowie auf die vermögenswirksamen Leistungen von maximal 470 Euro pro Jahr 9% p.A. Arbeitnehmersparzulage erhalten.

Bei Fälligkeit des Bausparvertrages hat der Bausparer Anspruch auf Auszahlung des Sparguthabens und kann auf Wunsch ein Darlehen beantragen, das für wohnwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden kann.

Beim Festgeldkonto kann der Anleger keine regelmäßigen oder spontanen Sparbeiträge einzahlen und keine staatliche Förderung in Anspruch nehmen, sondern legt bei Eröffnung des Kontos die Höhe des gewünschten Anlagebetrages fest.

Dies hat für den Anleger den Vorteil, dass er finanziell flexibel bleibt und sein verfügbares Einkommen nicht durch regelmäßige Sparbeiträge verringert wird.

Darüber hinaus ist der Inhaber des Festgeldkontos nicht zwingend für eine Vertragslaufzeit von sieben Jahren an die kontoführende Bank gebunden, sondern kann die Anlagedauer entsprechen seinen Vorstellungen gestalten.

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