Festgeld im Vergleich zu Investmentfonds

Sowohl Investmentfonds als auch Festgeldkonten sind zur Geldanlage geeignet und bieten unterschiedliche Vorteile.

Investmentfonds eignen sich besonders für den langfristigen Vermögensaufbau und bieten dem Anleger die Gelegenheit, mit einem vergleichsweise geringen Risiko an der Entwicklung der Börse teilzunehmen. Da der Investmentfonds in verschiedene spekulative Vermögenswerte wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Immobilien anlegt, können eventuelle Verluste einzelner Werte durch Gewinne anderer Werte ausgeglichen werden.

Unter Umständen kann die Anlage in einen Investmentfonds sogar staatlich gefördert werden, wenn der Anleger die geltenden Einkommensgrenzen nicht überschreitet und seine vermögenswirksamen Leistungen regelmäßig in einem Fonds mit mindestens 60% Aktien einzahlen lässt. Leider sind Investmentsparpläne dieser Art wenig flexibel, da die siebenjährige Vertragslaufzeit eingehalten werden muss und Verfügungen nicht jederzeit möglich sind.

Eine Anlage in Festgeld wird zwar nicht durch staatliche Förderungen bezuschusst, allerdings profitiert der Anleger hier von der Gewissheit, vor einem Verlust der Investition geschützt zu sein, sofern die Bank dem Einlagensicherungsfonds angehört.

Darüber hinaus kann die Vertragslaufzeit, während der das Festgeld unzugänglich angelegt ist, entsprechend den Vorstellungen des Anlegers gewählt werden und zwischen einigen Wochen und mehreren Jahren liegen. Bereits bei Eröffnung des Festgeldkontos ist der genaue Zinsertrag absehbar, den der Anleger garantiert erhält, wenn die Festgeldanlage nicht vorzeitig aufgelöst wird. Bei einer Anlage in einem Investmentfonds ist der Ertrag dagegen nur schwer zu kalkulieren.

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