Festgeld Konto Vergleich

Das Festgeldkonto ist ein Anlagekonto, bei Bank und Anleger einen festen Betrag vereinbaren, der für eine gewisse Zeit fest angelegt wird. Da die Auszahlung der Anlage zu einem festen Termin erfolgt, werden Festgelder häufig auch Termingelder genannt.

In jedem Fall wird für das Festgeld ein Verrechnungskonto bei der Bank hinterlegt, auf das nach Ablauf des Festlegungszeitraums der Anlagebetrag gebucht wird. Auf Wunsch kann die Anlage aber auch für die gleiche Laufzeit nochmals verlängert werden. Die Kontoführung dieses Verrechnungskontos muss immer bei der gleichen Bank erfolgen. Sowohl das Festgeld, als auch das Verrechnungskonto, werden meist kostenfrei geführt.

Für Festgeldkonten gelten bei allen Banken Mindestanlagebeträge. Diese können bei nur 2.500 Euro liegen, einige Institute fordern für ihr Festgeld Konto aber auch bis zu 10.000 Euro. Vor allem Direktbanken haben hier Vorteile gegenüber den Filialbanken.

Dies gilt im Übrigen auch für die Zinssätze. Diese werden bei Festgeldern natürlich anhand des Leitzinses der Zentralbank ermittelt, aber auch die Laufzeit sowie die Anlagehöhe spielen eine Rolle. So bezahlen die Banken in der Regel höhere Zinsen, wenn ein größerer Betrag angelegt bzw. wenn die Laufzeit verlängert wurde.

Aktuell bezahlen die Banken für Festgelder im 1-Jahres-Bereich zwischen 4,2-5,3% Zinsen p.A.. Das beste Angebot bietet hierbei die DenizBank, die die genannten 5,3% p.A. bietet. Auch die Commerzbank Tochter Comdirect liegt mit 5,2% p.A. auf den vorderen Plätzen.

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