Festgeldzinsen

Festgeldzinsen für eine Kapitalanlage werden dann gezahlt, wenn ein Anleger sein Kapital für einen vorher bestimmten Zeitraum bei einer Bank oder Sparkasse „fest“ anlegt, also nicht während der Laufzeit über sein Kapital verfügen kann. Die Höhe der Zinsen ist dabei ebenfalls „fest“ – es gelten also die vorab vereinbarten Zinssätze, welche während der Laufzeit nicht noch einmal verändert werden können (wie z.B. beim Sparbuch).

Wann lohnt sich eine solche Kapitalanlage?

Festgeldzinsen liegen in der Regel über den Zinssätzen für Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist (3 Monate). Dabei sind diese abhängig von der Höhe des angelegten Kapitals und der Laufzeit der Anlage. Ein weiterer Vorteil dieser Anlage ist die hohe Sicherheit des Kapitals: Der Anleger bekommt Kapital samt Zinsen am Laufzeitende zurück und trägt keinerlei Verlustrisiko, wie z.B. bei Aktienanlagen oder Fondsinvestments.

Wie ist die steuerliche Behandlung der Erträge aus Festgeldzinsen?

Die Festgeldzinsen zählen steuerlich zu den Kapitalerträgen, welche mit dem aktuellen Kapitalertragssteuersatz (z.Zt. 30%) versteuert werden muss. Dabei gelten allerdings Freibeträge bis zu 801,- Euro für Alleinstehende, das Doppelte für Ehepaare. Ab 1. Januar 2009 gelten für die Besteuerung neue Richtlinien: So wird die Abgeltungssteuer eingeführt, die eine Besteuerung derartiger Kapitalerträge mit pauschal 25% plus Soli und ggf. Kirchensteuer vorsieht. Die Freibeträge bleiben jedoch erhalten.

Zusammenfassung

Wer Sicherheit für seine Kapitalanlage wünscht und dabei eine möglichst gute Rendite einfahren möchte, sollte sich unbedingt nach den Konditionen für Festgeld bei verschiedenen Anbietern erkundigen.

y