Spareinlagen: Sparkonten und Sparpläne

Anleger, die auf Ihre Bargeldeinlagen angemessene Zinsen erzielen möchten, können neben dem klassischen Tagesgeld auch zu Sparkonten, Banksparplänen oder Festgeld greifen. Denn eines haben diese Sparformen – mit Ausnahme des Tagesgeldes – gemeinsam. Während der vereinbarten Laufzeit wird ein fester Zinssatz garantiert.

Daher eignen sich Sparkonten, Banksparpläne und Festgeldanlagen insbesondere für Anleger, die Ihre Geldanlage vor schwankenden Kapitalmarktzinsen schützen möchten. Auf der anderen Seite muss jedoch berücksichtigt werden, dass bei allen diesen Produkten während der gesamten Vertragslaufzeit das Geld des Sparers gebunden ist.

In Deutschland erfreuen sich Banksparpläne immer noch einer besonderen Beliebtheit, da sich diese bereits mit geringen monatlichen Raten – von 10 Euro angefangen – abschliessen lassen. Dabei werden die Einlagen wie auf einem Sparkonto verzinst.

Abhängig von der gewählten Laufzeit wird dem Bankkunden aber noch ein Bonus gewährt. Die Bonuszahlungen werden dem Anleger entweder am Laufzeitende oder während des Jahres in Form von zusätzlichen Zinsgutschriften gutgeschrieben. Dies setzt jedoch voraus, dass der Sparer den Sparplan auch bis zum Ende der Laufzeit durchhält und regelmäßig bedient.

Spareinlagen mit und ohne Kündigungsfrist

Bei Spareinlagen wird unterschieden, ob diese mit oder ohne eine Kündigungsfrist ausgestattet sind. Eine Spareinlage ohne besondere Kündigungsfrist ist beispielsweise das klassische Sparbuch. Dieses ist aber auch mit äußerst geringen Zinsen in einer Größenordnung von derzeit 0,5 – 2% ausgestattet, sodass diese nicht einmal den laufenden Kaufkraftverlust durch Inflation ausgleichen. Zudem ist die Verfügbarkeit der Einlagen auf 2000 Euro pro Monat beschränkt. Damit ist das Sparbuch für die Geldanlage ungeeignet.

Darüber hinaus bieten Banken auch Spareinlagen mit Kündigungsfrist an. Darunter fallen alle Spareinlagen, deren Kündigungsfrist über einem Zeitraum von drei Monaten lieg. Grundsätzlich gilt: Je länger die Kündigungsfrist, desto höher die Zinsen.

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