Unterschiede in den Festgeldkonditionen

Die allgemeine Zinssituation erlaubt es vielen Banken, ihren Kunden gute Verzinsungen für Festgeldkonten anzubieten. Derzeit liegt die Zinsdifferenz zwischen den verfügbaren Angeboten bei bis zu 2 Prozent und ist damit enorm hoch. Die Unterschiede sind vor allen Dingen abhängig von der Laufzeit des Festgeldkontos.

Allerdings trifft diese Zinsdifferenz oft nur bei bestimmten Anlagesummen zu. Mitunter muss der Kunde auch Abstriche bei der Einlagensicherung machen. Denn nicht alle Banken sind Mitglied im Einlagensicherungsfonds, sodass die Anlage bei manchen Instituten naturgemäß entsprechende Risiken mit sich bringt. In diesen Fällen liegt die Haftungsgrenze meist bei 20.000 Euro, da nur der staatliche Einlagensicherungsfonds greift.

In Punkto Verfügbarkeit und Laufzeit gibt es bei Festgeldkonten nicht besonders viel zu beachten. Die meisten Angebote sind für jeden zugänglich. Lediglich eine Mindestanlage von 2500 Euro wird in der Regel vorausgesetzt. Da die Konditionen der Festgeldkonten über die Laufzeit fix sind, besteht kein Zinsänderungsrisiko. Allerdings sind manche Angebote nur für Neukunden zugänglich.

Legt man nur Angebote zu Grunde, die auch wirklich stetig und für Jedermann verfügbar sind, so fällt die Zinsdifferenz vom besten zum schlechtesten Angebot sicherlich geringer aus. Allerdings ist der Unterschied selbst dann nicht unerheblich, da er meist immer noch weit über ein Prozent betragen kann. Somit sollte vor dem Abschluss eines Festgeldkontos unbedingt eingehend geprüft werden, ob die Rendite marktgerecht ist.

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