Festgeldkonten werden von Bankkunden schon seit Jahren als eine adäquate Alternative zu Anleihen verstanden und genutzt. Sie ermöglichen die planbare und sichere Geldanlage zu einem vergleichsweise hohen Zinssatz, welcher meist im Bereich der Verzinsung von Staatsanleihen liegt. Zwar sind Festgeldkonten generell empfehlenswert, es lohnt sich aber, die verfügbaren Angebote zu vergleichen.

Die erste Kennzahl, die bei einem Vergleich von Festgeldkonten von Relevanz sein sollte, ist der Zinssatz. Zwar ist der Zinssatz bereits eine aussagekräftige Größe, um die Qualität eines Festgeldkontos bewerten zu können, allerdings sollte man den bloßen Zinssatz normalerweise nicht als hinreichendes Kriterium für die Entscheidung zu Gunsten eines Festgeldkontos betrachten. Vielmehr gibt es einige Nebenbedingungen, welche gegeben sein sollten, damit ein Angebot wirklich gut ist.

Dazu zählen beispielsweise Nebenkosten, welche etwa in Form von Kontoführungsgebühren berechnet werden können. Bei einem Festgeldkonto sollten in der Regel keinerlei Nebenkosten entstehen. Die Zinsgutschrift erfolgt bei so gut wie allen Angeboten jährlich. Unterschiede gibt es aber in Sachen “vorzeitige Verfügbarkeit”. Einige Banken setzen die Verzinsung des Anlagebetrages bei vorzeitiger (Teil-) Verfügung um ein oder zwei Prozent herunter. Andere Institute senken den Zins im Nachhinein auf Sparbuchniveau, also 0,5 oder 1 Prozent.

Neben diesen - eher konditionellen - Fakten, sollte auch geprüft werden, ob die Bank, die das Festgeldkonto offeriert, Mitglied im Einlagensicherungsfonds ist. Nur wenn eine Mitgliedschaft besteht, ist sichergestellt, dass die Einlagen bei einem Institut auch wirklich sicher sind.